prolog - steineggerpix.com

Go to content
my galleries > 2012 > antarctica 2012

Impressions of our Holiday Expedtion Cruise with MS Bremen / Hapag-Lloyd to Antarctica 2012

October 27th - December 5th, 2012: Lugano - Tenerife - Montevideo - Falkland Islands - South Georgia - South Shetlands -
Peninsula Antarctica - Drake Passage - Kape Hoorn - Ushuaia - Buenos Aires - Iguacu Waterfalls - Lugano

written by vreni steinegger / pictures shot by rémy steinegger for fun ...

Prolog einer unvergesslichen Reise ins ewige Eis –  die Antarktis

next day   

_________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________


Nachdem ich mich ca. 2 Jahre intensiv mit der Antarktis auseinandergesetzt hatte, buchte ich im Januar 2012 wildentschlossen 3 Wochen auf der MS Bremen. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Ausgehend von Montevideo/Uruguay, über die Falklandinseln/Britisches Überseegebiet, Süd Georgien/Britisches Überseegebiet, Süd Orkney Inseln/völkerrechtlich Antarktisvertrag, Süd Shetland Inseln/Antarktisvertrag auf die antarktische Halbinsel. Dem 6. Kontinent. Ebenfalls unterstehend dem Antarktisvertrag, der keine staatliche Souveränität zulässt. Und dann via Drake Passage, Kap Hoorn/Chile nach Ushuaia. Ushuaia, Hauptstadt der argentinischen Provinz Tierra del Fuego ist die südlichste Stadt Argentiniens und liegt am Beagle-Kanal. Unsere Endstation auf dem Schiff. Per Flugzeug geht es dann für eine Nacht nach Buenos Aires. Und da ich nicht sicher bin, ob wir nochmals in dieses Eck der Welt gelangen, buchte ich auch noch das Nachprogramm, die Besichtigung der Iguazú-Wasserfälle auf der argentinischen und brasilianischen Seite dazu. Auch Rémy war vom Reiseablauf total begeistert.
Warum wieder die MS Bremen? Wir waren ja schon in der Arktis mit ihr unterwegs und es wäre übertrieben zu behaupten, dass die Bremen mein Lieblingsschiff ist. Aber nach  ausführlichem Studium der rund 20 Schiffe, die da unten herumkurven hatte sie es Dank der einmaligen Route, da wir Südgeorgien unbedingt mitnehmen wollten, Komfort und dem Preis-Leistungsverhältnis mühelos auf Platz 1 meiner Hitparade geschafft.
Als dann die Bestätigung kam, atmete ich schon mal kurz durch. Die teuerste, je von uns gebuchte Reise. Und das in der drittbilligsten Kabinenkategorie. Die Zweitbilligste war schon ausverkauft und die Billigste wollte ich nicht, da diese nur über Bullaugen verfügt.
Dies änderte sich im Juni aber grundlegend. Ein Anruf von Hapag Lloyd, der Reederei: „Liebe Frau Steinegger, wir haben soeben festgestellt, dass Sie während der Antarktisreise Geburtstag haben und deshalb wird Ihnen die gesamte Seestrecke geschenkt. Wir verrechnen Ihnen nur die An-Abreise und das Nachprogramm Iguazú". Na ja, von versteckter Kamera habe ich schon gehört, aber von verstecktem Telefon? Doch tatsächlich, 2 Stunden später war eine Mail mit der neuen Rechnung da. Und es wurde noch besser. Nochmals 3 Tage später ein erneuter Anruf der Reederei: „Frau Steinegger, falls Sie und Ihr Mann Zeit und Lust hätten, würden wir Ihnen und Ihrem Mann die 14-tägige vorangehende Atlantiküberquerung Teneriffa - Montevideo ebenfalls schenken". Wow, ich muss ja seinerzeit in der Arktis eine tolle Barrechnung hingelegt haben! Nach längerem Zögern meinerseits und spontaner Begeisterung von Rémy nahmen wir das Angebot an.
Und nachträglich muss ich sagen, wir hätten für diese einmalige und unvergessliche Reise mit Freuden den vollen Preis bezahlt. Und noch mehr.
39 Tage unterwegs. In dieser Zeit alle vier Jahreszeiten erleben. Und das längste Time Out meines Lebens.


Kommentare an die Autorin sind willkommen!



Back to content